Philippinen

Heute, am 21. Oktober, wird auf den Philippinen in Lipa City der Tag des Kaffees gefeiert.
  • 1740 führten die Spanier die Kaffeeproduktion ein.
  • Die Philippinen waren bis vor 200 Jahren viert größter Produzent, heute sind sie auf Platz 15
  • Es gibt überwiegend kleine Kaffee Farmen.
  • Mindanao ist die Hauptinsel des Kaffeeanbaus.
  • Anbau von 4 Kaffeearten: Robusta, Liberica, Excelsa und Arabica (vorwiegend Typica)
  • harmonisch runder Geschmack, vollmundig, würzig, ausgewogene Säure
  • oft in Kaffeemischungen verwendet.
  • Zur Kaffeekultur auf den Philippinen bleibt leider nur zu sagen, dass Nestlé mit 85 % Marktanteil das Monopol hält – Instant Kaffee … wer hätte das gedacht?!
  • Eine Besserung scheint aber in Sicht. Es gibt viele Kaffeebauern, die ihren Kaffee biologisch anbauen und mehr und mehr Third Wave Röster, die nicht nur importierte Bohnen aus Äthiopien, Brasilien und Co. rösten, sondern die lokale Kaffeeindustrie fördern.
  • Auf dem ersten Kaffeefestival in Manila vom 7.-9. März 2019 könnte man diesen Trend sehr schön beobachten. Der Fokus liegt klar auf Nachhaltigkeit und Fortschritt, aber ohne dabei die sehr lange Kaffeetradition zu vergessen.

☕ Traditionelle Zubereitung

Zunächst wird der Kaffee trocken aufbereitet (natural processing). Dann werden die rohen Kaffeeebohnen in einem Tongefäß auf offenem Feuer geröstet. Tatsächlich sieht es so aus als ob die Bohnen bei dem Röstvorgang verbrennen, da sie äußerlich sehr dunkel werden. Bricht man die Bohnen allerdings auf, sind sie im innerern nur Medium geröstet, so dass der gebrühte Kaffee anschließend sowohl kräftig schmeckt als auch fruchtige Noten aufweist.

Nach dem Rösten wird werden die Bohnen in alten Metallmühlen von Hand gemahlen. Allerdings erhält der Kaffee erst beim Kaffeekochen seinen lokal einzigartigen Geschmack. Er wird in einem Wasserkessel auf offenem Feuer gekocht. Je nachdem welches lokale Holz man für die Feuerstelle verwendet, erhält der Kaffee z. B. durch Pinienholz eine ganz besondere Note. Der gleiche Kaffee schmeckt an einem anderen Ort, an dem anderes Holz für die Feuerstelle benutzt wurde, also immer leicht anders. Nach dem Kochen wird der Kaffee in Tassen eingeschenkt und mit lokalem braunen Rohrzucker gesüßt. Einfach herrlich!

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