Guadeloupe

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Kenner halten den Guadeloupe Bonifieur für einen der besten Kaffees der Welt
  • Arabica Bourbon Pointu wurde 1721 von Gabriel de Clieu in Guadeloupe eingeführt und verdrängte nach und nach die Kultur des Kakaos.
  • 1743 wurde auf 11.750 ha Kaffee angebaut.
  • Die Französische Revolution und Kaffeekrankheiten verringerten die Plantage, sodass 1859 nur noch 2.009 ha übrig waren.
  • Ende des 17. Jh. exportierte die damalige französische Kolonie 6.000 Tonnen Kaffee unter dem Namen „Bonifieur course“ nach Frankreich.
  • Die zunehmenden Konkurrenz aus Afrika und Lateinamerika reduzierte sich der Export ab 1900 auf 1.000 Tonnen, später auf 225 Tonnen.
  • Auch wenn Kaffee zu Beginn des 20. Jh. noch die Landschaft prägte, zerstörten neue Krankheiten wie Kaffeerost und ein Zyklon von 1928 die Produktion.
  • Nach dem Krieg brach die Landflucht aus und die sinkenden Weltmarktpreise machten den Kaffeeanbau unrentabel. So wurden Plantagen nach und nach aufgegeben.
  • Restkaffeefarmen brachten jedoch weiterhin ein zusätzliches Einkommen für einige Familien, die sie aufgrund der schwachen lokalen wirtschaftlichen Aktivität benötigten.
  • Heute erlebt Bonifieur La Guadeloupe eine Renaissance und ist dank einer Genossenschaft von Kaffeeproduzenten auf Basse Terre verfügbar.
  • Ziel ist es, die Kaffeekultur wiederzubeleben und in Guadeloupe zu organisieren.
  • Auf 150 ha in der Region Vieux-Habitants wird er auf vulkanischen Böden angebaut.
  • Obwohl nur 30 Tonnen Guadeloupe Bonifier pro Jahr produziert werden, ist es wegen seiner Seltenheit und guten Qualität gefragt.
  • Guadeloupe Bonifieur ist der einzige Kaffee außer Jamaican Blue Mountain, der in Fässern exportiert wird.
  • Und wer inmitten einer alten Kaffeeplantage Urlaub machen möchte, kann das auf den Höhen von Pointe Noire im Café Beauséjour, die heute eine Ferienunterkunft ist.
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