Mosambik

Bei der Nummer 52 der weltweiten Kaffeeproduzenten gibt es noch wilden Kaffee.
  • In den ersten Jahrzehnten des 20. Jh. wurde Kaffee von der Insel Ibo nach Europa exportiert.
  • Nach einer Krise in den 1970ern bis 1980ern ging die Anzahl der Plantagen deutlich zurück.
  • Bis 1990 produzierte das Land 1.000 Tonnen Rohkaffee.
  • Inzwischen ist es weit weniger. Eine entsprechend kleine Rolle spielt mosambikanischer Kaffee auf dem Weltmarkt.
  • Im Mount Gorongosas Regenwald wird seit 2013 auf 30 ha. Arabica Kaffee angebaut.
  • Es gibt aber auch wilden Kaffee, Coffea racemosa, der Mosambik Kaffee genannt wird.
  • Auf bis zu 1.500 m Höhe und werden die Pflanzen bis zu 3,5 m groß, wachsen gut auf Sandböden und braucht relativ wenig Schatten und halten bis zu 9 Monate Trockenperiode aus.
  • Die Blätter sind auf den kurzen seitlichen Spornen gruppiert oder auf den Zweigen verteilt.
  • Die Blüten sind weiß bis rosa, ca. 2 cm im Durchmesser. Und die Frucht ist fast kugelförmig, violett bis schwarz, wenn sie reif ist.
  • In Mosambik wird Coffea racemosa auf der im Norden liegenden Inselgruppe Quirimbas und kleinen Gebieten auf dem Festland in der Nähe von Kokospalmen und Bananenstauden für den Eigenbedarf angebaut.
  • Der sogenannte Ibo-Kaffee hat einen niedrigen Koffeingehalt und intensive Kräuteraromen wie Lorbeer, Minze, Eukalyptus und Lakritz
  • Mosambik Kaffee wächst ansonsten nur in Simbabwe und Südafrika.

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