Schweiz

Heute, am 1. August feiern die Schweizer ihren Bundesfeiertag.

Ein guter Anlass, um mal zu schauen, wie unsere Nachbarn ihren Kaffee trinken. Vorab ein paar Informationen

  • Im 17. Jh. gab es in Schweiz bereits Kaffeehäuser. Die Ersten befanden sich in den Grenzkantonen Genf, Neuenburg und Basel.
  • Die Stadt Basel verbot den Kaffeehausbesitzern gar, den „Untertanen“ Kaffee auszuschenken. Diese wehrten sich aber zu Recht und verzichteten keineswegs auf das Wundergetränk.
  • Auch wenn in der Schweiz kein Kaffee angebaut wird, macht die Kaffeebranche heute 1 % des schweizerischen Bruttoinlandprodukts (BIP) aus.

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☕ Zubereitung

Da in der Schweiz 4 Sprachen gesprochen werden, gibt es regional große Unterschiede, wie man seinen Kaffee bestellen kann.

  • Bei einem Kafi oder Café handelt es sich um einen Kaffee.
  • Der Café Crème ist ein verlängerter Espresso mit einem Schuss Sahne – ähnlich wie in Frankreich.
  • Beim Café Mélange handelt es sich um einen Kaffee mit Schlagsahne. Die Sahne gibt es meist separat in einem Schälchen zum Kaffee.
  • Bestellt man eine Schale, bekommt man einen Milchkaffee.
  • Der Kafi Luz, Luzerner Kafi oder Kafi Zwetschgenoder ist ein dünner Kaffee mit Schnaps und Zucker. Serviert wird das Ganze im Glas.
  • Kafi GT oder kurz GT, ist ein Gemisch aus Kaffee, Schnaps und Kaffeesahne.
  • Schümli Pflümli ist dünner Kaffee mit Schnaps und Zucker versetzt. Er wird mit einer Haube Schlagsahne in einem Kaffeeglas serviert.
  • Wer zum Kaffee etwas zu Essen haben möchte, bestellt einfach einen Café complet oder Kafi complet. Dann gibt es entweder ein komplettes Frühstück oder Abendessen mit Milchkaffee, Brot, Konfitüre und Käse.

Wer gerade in der Schweiz unterwegs ist, hier eine Karte mit Schweizer Kaffeeröstereien

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