Laos

Spitzenkaffee umgeben von atemberaubenden Wasserfällen.
  • Um 1915 wurden von den französischen Kolonisten die ersten Kaffeebäume in Laos gepflanzt, leider ohne Erfolg.
  • Nach weiteren Versuchen mit Arabica und Robusta-Pflanzen aus Saigons botanischen Gärten (Vietnam) gelang in den 1930ern die erste erfolgreiche Ernte.
  • Die Produktionsmenge schwanke durch den Großen Frost 1949 und dem resultierenden Kaffeerost, aber auch durch den nachfolgenden Vietnamkrieg.
  • Mit dem Ende des Krieges und der Verlagerung vieler Familien auf das fruchtbare und produktive Bolaven Plateau in der Provinz Champasak, erholte sich das Kaffeegeschäft wieder.
  • Auf einer Höhe von 1.150 – 1.300 m Höhe wachsen heute ca. 25-30.000 Tonnen Kaffee pro Jahr unter idealen Anbaubedingungen.
  • Die Nr. 22 der Kaffeeproduzenten baut 65% Robusta und 35% Arabica an.
  • In den vergangenen 25 Jahren haben Entwicklungsagenturen und die Lao-Regierung mit den Landwirten daran gearbeitet mehr Arabica anzubauen, da dieser den Bauern den doppelten Preis einbringt.
  • Auch die Kaffee-Kooperative AGPC, der 1800 Familien angehören, hilft den Bauern faire Preise für ihren Kaffee zu erwirtschaften, die Qualität des Kaffees zu steigern und den biologischen Anbau zu fördern, sowie Kinderarbeit zu unterbinden.
  • Das ist wichtig, denn 60 % der Bewohner des Bolaven Plateaus leben unter der Armutsgrenze.
  • Die Arabica Spezialitäten Kaffees sind für ihren mittleren Körper und eine Kombination von leichten Zitrus- und Blumentönen bekannt.
  • Wenn ihr Mal einen Ausflug auf eine Kaffeeplantage inkl. Workshop machen wollt, könnt ihr euch hier anmelden.

☕ Landestypische Zubereitung

kąa-féh láoCafé Lao
  • Beim Rösten werden den Bohnen Tamarindensamen und Zucker beigefügt – das gibt dem Kaffee eine süßlich säuerliche Note und macht ihn schwarz beim Brühen.
  • Der Kaffee wird aufgekocht, dann über ein Stofffilter in das Glas mit 2 TL gezuckerter Kondensmilch am Glasboden gefiltert.
  • Vor dem Trinken gut umrühren.
  • Ohne Kondensmilch und Zucker bestellt man einen kąa-féh dąm, nur ohne Zucker einen baw sai nâm-tąan.
  • Òh-lîang ist Eiskaffee mit Zucker und Kondensmilch.

Achtung! Vor Ort unbedingt einen Kaffee Lao bestellen, sonst könnte Nescafé in eurer Tasse landen 😉

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