Togo

Nr. 33 der Kaffeeproduzenten weltweit mit 0,1 % Weltmarktanteil.
  • Um Atakpame im Hochland wird Robusta Kaffee (Coffea togoensis) auf Höhen von 200 und 500 m angebaut.
  • 2016 waren es 200.000 Säcke à 60 kg.
  • Togo exportiert all seinen Kaffee (10 % des Gesamtexports Togo), um ihn dann verarbeitet zu überhöhten Preisen wieder importieren zu müssen – Neokolonialismus, der die Bevölkerung in die Armut treibt!
  • Damit bezahlt das Land seine Auslandsschulden.
  • Die Bevölkerung hat davon nichts, da z. B. keine Arbeitsplätze zur Veredelung der Bohnen geschaffen werden.
  • Alles, was man in Togo bekommt, ist genussresitenter Instant Nescafé, der teurer als in Europa ist – und das in einem Land, das selbst Kaffee anbaut…
  • Wer togolesischen Kaffee trinken möchte, den erwartet ein typischer Robusta Geschmack – vollmundig und erdig.

coffee-bean-1296803_640 Kaffee

PS: allein des Wortwitzes wegen – hier eine Buchempfehlung: Ein Coffee To Go in Togo

3 Comments

  1. Danke für die Verweise auf meinen Beitrag zum Thema „Kaffee in Togo“ in meinem Weblog! Übrigens: Das, was für Togo gilt, dass es nämlich die Bohnen nicht selbst verarbeitet, sondern exportiert, scheint mir zu großen Teilen sogar und auch für Brasilien zu gelten. Ich habe dort jedenfalls nie etwas von Röstereien gehört, und der Kaffee, den man dort kaufen kann, entspricht fast eins zu eins dem, was hierzulande in den Supermarktregalen steht!

      1. Die Ergebnisse interessieren mich auch, deshalb viel Erfolg; werde das hier verfolgen! Sollte sich dabei übrigens herausstellen, dass es „zur Regel“ gehört, Kaffee erst zu exportieren, um ihn dann wieder verarbeitet zu importieren, wäre das zu allem Überdruss auch ein ökologisches Desaster!

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