Vietnam ist der 2. größte Kaffeeproduzent weltweit. Nur Brasilien produziert mehr.
- 1857 wurde der Kaffeeanbau von den französischen Kolonialherren eingeführt.
- Der Kaffeebedarf der damaligen DDR förderte die Entwicklung des Kaffeeanbaus.
- Inzwischen sind die wichtigsten Anbaugebiete Buon Ma Thuot und Da Lat.
- Folgende Sorten wachsen in Vietnam: Arabica- und 95 % Robustabohnen, ebenso wie die Seltene Catimor und die Koffeinfreie Chari.
- Inzwischen gehört vietnamesischer Kaffee zu den wichtigsten Exportprodukten.
- Größte Kaffeeproduzenten sind Hung Phat, Tam Chau, Trung Nguyen, Vinacafe & Nestlé.
- Nescafe Instant Kaffee wird übrigens weltweit überwiegend aus Robusta Kaffeebohnen aus Vietnam produziert.
Vietnamesischer Kaffee – Landestypische Zubereitung
Cafe Sua – cà phê sữa
- Für die traditionelle Kaffeezubereitung wird pro Tasse ein Phin genutzt. Das ist ein Filter aus Edelstahl. Alternativ gibt es auch Porzellan Filter.
- Zunächst füllt man für die Zubereitung grob gemahlenen Kaffee in den Phin. Anschließend setzt man den Filter auf eine Kaffeetasse oder ein Glas mit Kondensmilch.
- Dann wird heißes Wasser in den Filter gegossen. Der Kaffee tropft in ca. 5-7 Minuten in die Tasse, ist sehr aromatisch, süß und stark.
- Für einen Cafe Sua Da werden Eiswürfel zur Kondensmilch dazugegeben.
cà phê Varianten sind z.B.:
- cà phê trứng – Kaffee, der zusammen mit cremig geschlagenem Eigelb und süßer Kondensmilch serviert wird. Ist eher zum Löffeln geeignet.
- cà phê sữa chua – eine Eiskaffeevariante. Der Kaffeeshot wird in mehr oder weniger cremig-vereisten leicht gesüßten Joghurt gegeben und danach mit Löffel und Strohhalm getrunken.
- cà phê dừa đá – vietnamesischer kalter Kaffee mit cremiger Kokosnussmilch.
Trà Cà Phê
- Eine Kombination aus Tee, Kaffee und Süßgras, die man fertig gemischt im Teebeutel kaufen kann.
Wer einen Ausflug nach Hanoi plant, sollte unbedingt in den folgenden Cafés vorbeischauen:

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