Kolumbien

Kolumbien ist mit 6 % Marktanteil der viertgrößte Kaffee Exporteur weltweit.

Dabei gibt es 2 Theorien, wie der Kaffee überhaupt nach Kolumbien kam:

  • 1723 wurde Arabica Kaffee von den Jesuiten nach Kolumbien gebracht.
  • 1808 wurden die ersten Kaffeepflanzen von den französischen Antillen über Venezuela ins Land gebracht.
  • Kolumbianischer Kaffee gehört heute zu den wenigen sortenreinen Kaffees, die international verkauft werden.
  • Die Anbaugebiete liegen im Herzen Kolumbiens, dem Eje Cafetero (Kaffeedreieck: Risaralda – Quindio – Caldas)
  • 66 % der Kaffeesträucher wachsen auf modernen Plantagen.
  • 34 % des Kaffees werden in traditionellen Kleinst- und Familienbetrieben produziert.
  • Der Großteil des Kaffees wächst in über 2.000 m Höhe.
  • 99 % Arabica Bohnen und 1 % Robusta Bohnen.
  • Der Kaffee hat ein reiches, rundes Aroma, eine gute Fülle und leicht süßliche Nussaromen und Karamellnoten.
  • Es gibt 3 Kaffeequalitäten: der großbohnigen Supremo, den weichen, säurebetonten Excelso und die Durchschnittsqualität UGQ.
  • Der feinste Kaffee stammt aus der Region Medellín.
  • Die Kaffeekulturlandschaft in der Region Chinchiná gehört seit 2011 zu den UNESCO-Weltkulturerbestätten.
  • Der FNC kümmert sich um Nachhaltigkeitsthemen wie den Ausbau des schonenden Umgangs mit natürlichen Ressourcen.

☕ Landestypische Zubereitung

Tinto
  • Kleiner schwarzer milder (gezuckerter) Kaffee im Espresso Stil, der immer und überall gern getrunken wird.
  • Oftmals wurden Kaffeebohnen von weniger guter Qualität verwendet.
  • Das verändert sich aber gerade mit immer mehr Cafés, die hochwertigen Kaffee und entsprechend auch hochwertigen Tinto anbieten, wie in einem dieser 5 Cafés in Bogotá.
Cortado
  • Espresso, der mit genauso viel heißer Milch verlängert wird. Er ist vergleichbar mit dem italienischen “Macchiato”.
Chaqueta
  • Halb Kaffee – halb Aguapanela. Für die Zubereitung eines Kaffees:
  • 400 ml Wasser mit 100 g Rohrzucker in einem Topf zum Kochen bringen. 30 min. köcheln lassen und ab und zu umrühren, um den Rohrzucker aufzulösen. Dann vom Feuer nehmen und 5 min. ruhen lassen.
  • 2-3 TL Kaffeepulver in eine kleine French Press geben und mit dem Zuckerrohrwasser (agua de panela) auffüllen.
  • 4 min. umrühren, dann das Sieb runterdrücken und servieren.

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Den passenden kolumbianischen Kaffee für den Tinto, Cortado oder Chaqueta findet ihr hier:

2 Comments

  1. Hi Daniela,

    danke für die ausführliche Zusammenfassung der Daten und Fakten über Kaffee in Kolumbien.
    Den Punkt zur Kaffeequalität kann ich bestätigen. Denn bei einer Betriebsbesichtigung einer Kaffeerösterei in der Nähe von Andes wurde mir gesagt, dass die besten Bohnen für den Export bestimmt sind.

    Viele Grüße David

    P.S. Da ich gerne Süßes mag, werde ich demnächst mal den chaqueta ausprobieren 🙂

    1. Bunaa

      Danke David!
      Das freut mich. Dann sag mal Bescheid wie dir der Chaqueta schmeckt.
      Kleiner Tip. Man kann auch mit halb soviel Zucker arbeiten… und es schmeckt immernoch sehr süß.

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