Katzenkaffee – Kopi Luwak

Kopi Luwak – der wohl teuerste Kaffee der Welt, den sich Kenner auch gerne mal 50 € die Tasse kosten lassen. Exklusiv ist an dem Kaffee auch die „Produktion“. Gewonnen werden die Kaffeebohnen nämlich aus den Exkrementen von Schleichkatzen in Indonesien, dem Fleckenmusang. Die kleinen Raubtiere essen alles, aber eben auch rote Kaffeekirschen. Das Fruchtfleisch wird verdaut, die Bohnen durch Enzyme fermentiert und dann unbeschadet ausgeschieden. Entsprechend variiert die Qualität dieses Kaffees je nachdem, welche Art Kaffeebohne der Musang gefressen hat, wie lange die Ausscheidungen liegen und wo sie gefunden werden. Die Bohnen werden anschließend gewaschen und bei über 170 Grad geröstet.

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☕ Zubereitung

  • Zubereitet werden kann der Kaffee natürlich auf unterschiedlichste Arten.
  • Da die Marke Kopi Luwak aus Indonesien stammt, hier die Passende:
  • ca. 10 g frisch gemahlenes Kaffeepulver in der Tasse mit 50 cl Wasser (90 °C) aufgießen und 3 Minuten ziehen lassen.
  • Das Aroma ist dunkel, vollmundig, aber auch etwas muffig, erdig und leicht schokoladig.

Geschmacklos ist allerdings, wie der Kaffee inzwischen oft „produziert“ wird:
Das Einsammeln ausgeschiedener Bohnen frei lebender Tiere ist natürlich zeitaufwendig. Einige Produzenten fangen deshalb die Tiere ein und sperren sie in kleine Käfige – ähnlich zu der in Deutschland verbotenen Käfighaltung bei Hühnern. Dort bekommen die Schleichkatzen ausschließlich Kaffeebohnen gefüttert. Die Folgen sind Mangelernährung und starke physische und psychische Leiden. Peta hat dazu berichtet.

Da einige Farmen ihren Kopi Luwak mit falschen Angaben zu artgerechter Haltung oder Wildsammlung anbieten, sollte man besonders vorsichtig beim Kauf des Zibetkaffees sein oder ganz die Finger von lassen.

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Vielleicht ja auch ein schönes exklusives Geschenk für einen Kaffeeliebhaber zu Weihnachten. Achtung! Das kommt dieses Jahr wieder ganz unverhofft am 24. Dezember – in 72 Tagen!

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