Dominikanische Republik

Dominikanische Republik

Mit 0,3 % Weltmarktanteil auf Platz 26 der Kaffeeproduzenten.
  • 1735 brachten die Spanier die ersten Pflanzen nach Hispaniola, die heutige Dominikanische Republik.
  • Ende des 18. Jh. war Kaffee nach Zucker das wichtigste Agrarprodukt, kultiviert durch Sklaven.
  • Anbaugebiete sind Valdesia, Barahona, Cibao, Cibao Altura, Cordillera Central und Neyba.
  • Das ursprünglich wichtigste Anbaugebiet Valdesia hat sich 2010 die Bezeichnung „Café de Valdesia“ als offizielle Herkunftsangabe schützen lassen.
  • Angebaut werden die Arabica Sorten Caturra und Tyica, aber auch in geringen Mengen Catuai in Höhen von 500-1.500 m.
  • und das überwiegend von kleineren Produzenten mit traditionellen Methoden.
  • So weist das Land eine hohe Dichte an biologisch produziertem Kaffee auf.
  • Dominikanischer Kaffee ist mild im Geschmack mit Noten von schokoladig würzig und schwer bis blumig, rein und zart.
  • Auch wenn die Produktionsmenge recht stabil ist, werden immer weniger exportiert, derzeit nur noch 20 %.
  • Da die Dominikaner einen recht hohen Kaffee Konsum haben, werden allerdings 90 % des Kaffees aus Vietnam importiert.
  • Beim Festival des biologischen Kaffees – Festival del Café Orgánico “Festicafé” in der Gemeinde Polo Barahona dreht sich jährlich anlässlich des Erntefestes alles um die kleine geröstete Bohne. Es treten internationale und nationale Künstler, finden Verkostungen statt und Kunsthandwerker aus der Umgebung und dem ganz Land präsentieren ihre Produkte.

☕ Landestypische Zubereitung

Kaffee ist das dominikanische nationale nicht alkoholische Getränk und wird immer und überall getrunken.
Ein Angebot eines Cafecito zu verweigern wird im besten Fall als unehrlich empfunden und manchmal als geradezu unpatriotisch!

A post shared by Bunaa (@bunaa.de) on

Cafecito
  • Heißt so viel wie kleiner Kaffee.
  • Traditionell ein kleiner, sehr starker, schwarzer Kaffee, der mit viel Zucker getrunken wird.
  • Mind. 42 g Kaffee auf 1 l Wasser.
  • Traditionell werden die grünen Bohnen in einer Pfanne über Feuer mit Zucker geröstet, bis sie schwarz sind.  Dann werden die Bohnen von Hand zermörsert. Das Kaffeepulver wird dann in einen sockenartigen Filter gegeben, der in einen Ständer (Cafetera) eingehangen wird und dann mit heißem Wasser übergossen wird. Zum Schluss Zucker dazu und auf kleine Plastik Becher verteilt.
  • Weit verbreitet für die Zubereitung sind heutzutage aber auch Espressokocher, die auch als Cafetera bezeichnet werden. 
Café con leche
  • Kaffee mit Milch
  • Wird auch als „medio pollo“- ein halbes Huhn bezeichnet.

A post shared by Bunaa (@bunaa.de) on

coffee-bean-1296803_640 Kaffee

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.