Koffein – das beste Mittel gegen Kopopobie

Kopopobie – die Angst vor Ermüdung, der wir anscheinend alle erliegen und deshalb den Tag nicht nur mit einem Kaffee beginnen 😉 Die beste Waffe gegen die Müdigkeit ist dabei das Koffein, dem ich heute mal meine Aufmerksamkeit widme:

Koffein

  • Ist Bestandteil von Kaffee, TeeMate, Guaraná, Kolanuss und in geringeren Mengen auch von Kakao.
  • 1820 gelang es dem Apotheker und Chemiker Runge erstmals, aus den Kaffeebohnen reines Koffein zu isolieren und kann somit als dessen Entdecker angesehen werden.
  • Chemisch gesehen: C8H10N4O2 – ein Stoff aus der Gruppe der Stimulanzien.
  • Reines Koffein ist ein weißes, geruchloses, kristallines Pulver mit bitterem Geschmack.
  • Über 1000 Inhaltstoffe: Neben Koffein stecken Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Mineralstoffe und sogar Vitamine in der Bohne.
  • Geröstete Kaffeebohnen enthalten je nach Sorte 1,3–2 % Koffein – Arabica weniger als Robusta-Bohnen.
  • Eine Tasse Kaffee (150 ml) enthält etwa 40 bis 120 mg Koffein,
  • eine Tasse Espresso (30 ml) etwa 40 mg.

Die Dosis macht den Unterschied.

  • In geringeren Konzentrationen werden Aufmerksamkeit und Konzentrationsvermögen erhöht, der Lernprozess erleichtert sowie das Langzeitgedächtnis verbessert, Ermüdungserscheinungen beseitigt und die Peristaltik des Darmes angeregt.
  • Zu hoch dosiert kann Koffein Nervosität, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Verlust der Feinmotorik verursachen. Alles Gründe, warum Kinder die Finger davon lassen sollten.
  • Ab >1 g treten sogar Erregungserscheinungen und ein stark beschleunigter Puls auf.
  • Bei einer Vergiftung kann es zu Angstzuständen oder zum Kreislaufkollaps kommen.
  • Koffein kann auch chronisch abhängig machen. Der Koffeinismus oder auch Kaffeesucht genannt hat psychische Störungen mit Symptomen wie Unruhe, Erregung, psychische Veränderungen, Harndrang und Schlaflosigkeit zur Folge.
  • Antrieb und Motivationsverlust, aber auch depressionsähnliche Zustände und Reizbarkeit sind typische Entzugserscheinungen.
  • Diese setzen etwa 12-24 Stunden nach der letzten Koffeineinnahme ein und können bis zu neun Tagen anhalten.
  • Die tödliche Dosis liegt für einen durchschnittlichen Erwachsenen bei ca. 10 g Koffein – oder 200 Tassen doppeltem Espresso.

Richtig dosiert kann Koffein viel Gutes tun, wie:

  • Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit
  • Einsatz in der Schmerz- und Migränetherapie.
  • Behandlung von Atemstillständen bei Neugeborenen
  • Vorbeugung von chronischen Lungenkrankheiten
  • Förderung des Haarwuchses.
  • die entwässernde Wirkung hilft gegen Schwellungen, z. B. der Augenpartie
  • Glättung und Straffung der Haut, z. B. bei Cellulitis
  • Förderung der Durchblutung
  • Stimulierung der Zellerneuerung, mit Peelings
  • aktiviert Enzyme, die Fett spalten.
  • wirkt entzündungshemmend
  • regelmäßiger, moderater Kaffeegenuss beugt Hautkrebs vor.
  • Kaffeetrinker haben insgesamt mehr Sex und länger. (Das ist also der Grund, warum Frauen, Männer noch auf einen Kaffee hochbitten 😉

Wenn das nicht ausreichend Gründe für einen weiteren Kaffee sind …

 

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