Endlich mal auf einer Kaffeeplantage

Heute geht es zum Ursprung meiner Tasse Kaffee.

Nachdem ich euch inzwischen über 80 kaffeeanbauende Länder vorgestellt habe, ist es allerhöchste Zeit mal selbst eine Kaffeeplantage zu besuchen.

Und hier bin ich nach 17 Stunden Flug – in Indonesien auf Bali bei Basanta Agro Organic.

Auf einem kleinen Pfad geht es entlang von Kaffee-, Kakaopflanzen und Co. Hier wird großer Wert auf Nachhaltigkeit und organischen Anbau gelegt.

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Erster Halt Kaffeeröstung

In einem Kamin aus Lehm, der mit Holz befeuert wird, wird der Kaffee traditionell geröstet. Dazu kommen die grünen Kaffeebohnen in eine Aluminiumpfanne. Nach der Röstung kühlen die Bohnen in einer Bambusschale ab, bevor sie gemahlen werden. Nach der Wanderung durch die Kräuter-, Obst- und Gemüsegärten darf ich den auch gleich verkosten.

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Zweiter Halt im Kräuter-, Obst- und Gemüsegarten

Von den Samen und Sprösslingen geht es durch den Anbaubereich des Gartens. Hier wächst alles, angefangen bei lokalen Kräutern wie Kurkuma, Ingwer, Ginseng und Vanille, über tropische Früchte wie Ananas, Banane, Papaya, Passionsfrüchte, Boni (Bignay), Lipas und Sotong bis zum Gemüsegärten mit Auberginen, Karotten, Tomaten und vielem mehr.

Die Tour endet mit einem süßen Willkommen im Plantagen eigenen Restaurant. Von hier hat man nicht nur einen traumhaften Ausblick auf die Plantage. Die feuchte Luft ist pure Erholung für meine Berliner Nase. Damit die Zunge nicht zu kurz kommt, gibt es selbstverständlich auch was zu Essen und Trinken.

Kaffeeverkostung

Ich trinke mich heute durch 8 verschiedene Arten von vor Ort angebautem Kaffee. Arabica, Vanille-, Ingwer-, Ginseng-, Kokos-, Durian-, Luwak Kaffee und Bali Mochacino.  Außerdem gibt es Kakao und diverse Tees wie Rosella und Mangosteen Tee. Ich bin entzückt! Meine Favoriten sind der Mangosteen Tee und der Kopi Luwak. Und den kann ich ruhigen Gewissens trinken, denn hier müssen keine Schleichkatzen in Käfigen für den Kaffee leiden. Er wird ausschließlich wild gesammelt. Bei So vielen Eindrücken knurrt der Magen.

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Menü

Die Speisenauswahl entspricht der Philosophie des Basanta-Konzepts: Amerta (Segen), Ananta (endlos), Amala (rein) und Avinash (unzerstörbar). Frei übersetzt: „Alle Gerichte sind mit gesegneten reinen Zutaten aus dem Land der Götter erschaffen, in einer endlosen Vorstellung gut durchdacht, und bringen nur dem Gutes, der es konsumiert!“ Was konkret auf den Tisch kommt ist eine rohe vegane Auswahl an Vorspeisen und Hauptgerichten und traditionelle balinesischen Süßigkeiten zum Dessert. Ich gönne mir einen Salat und Laklak – kleine grüne traditionell balinesische Pancakes – ich habe ja schließlich Urlaub 😉 Dazu gibt es eine erfrischende junge Kokosnuss. Die Zutaten kommen aus den gerade besichtigten Gärten und Bauern der Umgebung, sind fantastisch angerichtet und schmecken einfach göttlich. Das balinesische Landhausambiente gibt es kostenlos dazu. Ich fühle mich wie neu geboren. Leider fürchte ich, sie liefern nicht nach Berlin 😉 Ein guter Grund mal wieder vorbei zu schauen.

Kaffee

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