Fastenzeit

Trinkst du noch, oder fastest du schon?

Jeder 5. Deutsche macht’s. Neben der Enthaltsamkeit beim Essen liegt der Verzicht von Zigaretten, Alkohol, Plastik, dem eigenen Auto oder auch Digital Detox voll im Trend. Woher der Brauch kommt und 4 Gründe, warum man trotzdem nicht auf Kaffee verzichten braucht, erwarten euch heute.

Woher?

  • Fasten ist fester Bestandteil aller Weltreligionen.
  • Ziel ist die Reinigung der Seele, der Buße im Christentum, der Abwehr des Bösen, dem Streben nach Konzentration, Erleuchtung oder Erlösung.
  • Die Christen fasten 40 Tage zwischen Aschermittwoch und Ostern.
  • Dieser Zeitraum steht symbolisch für das ebenfalls 40-tägige Fasten Jesu in der Wüste (Mt 4,2).
  • Im Mittelalter war während der Fastenzeit nur eine Mahlzeit am Tag, in der Regel am Abend, erlaubt.
  • Der Verzehr von Fleisch, Milchprodukten, Alkohol und Eiern war verboten.
  • Genau daher kommt auch die Tradition an den Fastnachtstagen Backwerk wie Krapfen herzustellen, um Vorräte wie Milch, Eiern, Zucker oder Schmalz aufzubrauchen.
  • Neben dem Verzicht auf bestimmte Speisen werden auch andere Formen der Askese und Buße empfohlen.
  • So soll z. B. durch Almosen Nächstenliebe praktiziert werden und mehr gebetet werden.

Kaffee?

Wie immer gilt, alles in Maßen. Wer also jede Stunde einen weiteren Kaffee trinkt, kann doch einfach mal probieren sich auf 1-2 Tassen vormittags zu beschränken, oder anstelle seines gesüßten Cappuccinos einen schwarzen ungesüßten Kaffee zu trinken. Der schmeckt übrigens auch, wenn man die richtigen Bohnen und die für sich passende Zubereitung findet.

Da es Vielen beim Fasten auch um gesundheitliche Aspekte geht, ist mit dieser Variante schon mal gut beraten. Dazu kommen die positiven Wirkungen des Kaffees, die den Gewichtsverlust unterstützen. Denn erst mal hat schwarzer Kaffee kaum Kalorien, wirkt sättigend und das Koffein unterstützt die Freisetzung von Fettsäuren aus den Depots und wirkt anregend auf das Herz-Kreislauf-System.

Hoch die Tassen

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